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Ich werd in den nächsten Tagen mich mal daran machen, die Seite wenigstens halbwegs einzurichten. Bis dahin bitte geduldig sein :p

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SiMo-Konzi - 03.06.

"Es tut mir leid, aber es wird nichts". Ich sog scharf die Luft ein, musste gar einen Moment verarbeiten, was ich gehört hatte, ehe ich mich traute ein vorsichtiges "Was?" zu erwidern. Neele hatte mich 10 Minuten bevor sie mich zum Silbermond Konzert abholen wollte angerufen und nun stand ich da – völlig perplex. "Nich‘ wie du denkst. Ich meinte, es wird nichts mit halb 6. Wir werden uns wohl etwas verspäten", sagte sie jedoch ehe ich mir noch genauer ausmalen konnte, was dieser Abend ohne das geplante Silbermond Konzert wohl hätte werden sollen. "Ahh, Neele!", fauchte ich sie halb im Spaß, halb ernst an und fügte hinzu: "Mach sowas nie wieder!!".

Nun ja – 15 Minuten später fuhren wir jedenfalls bereits zum Konzert. Es war warm, aber glücklicher Weise nicht zu warm und schon bald dröhnte über die Stereoanlage laut Silbermond – um warm zu werden, versteht sich.

Die Fahrt verging eigentlich wie im Flug und bereits nach dem Parken stieg meine Vorfreude ins Unermessliche. Blöd nur, dass wir den Eingang zum Konzert nicht auf Anhieb beim Hessentag fanden. War alles fürchterlich unübersichtlich. So viele Geschäfte, so viele Menschen... Jedenfalls zu viel.

Der Platz vor der Bühne war schon gut gefüllt und nachdem die Vorband endlich aufgehört hatte zu spielen und der Zeitpunkt des Auftritts von Silbermond immer näher kam, quetschten wir uns in die Menge, um bloß annähernd ein freies Blickfeld auf Steffi & Co. zu haben. Als die Vorfreude und Aufregung der jubelnden Masse auch auf uns übergeschwappt war, betraten Silbermond endlich die Bühne und das Jubeln, Pfeifen und Schreien wollte gar kein Ende mehr nehmen. Doch schon bald verstummte all dies durch diesen absolut unglaublichen, mega geilen Eindruck, den man bekam, sobald Steffi anfing zu singen. So ‚ne geile Stimme... Göttlich.

Plötzlich, gerade als wir uns so richtig schön davon berieseln ließen, kam ein riesengroßer Mann mit seiner Tochter, der sich direkt vor uns quetschte. "Da wollen sie aber nicht stehen bleiben, oder?", fragte Neele und musste ihren Kopf leicht in den Nacken legen, um den Mann überhaupt richtig anschauen zu können. "Nein, nein.. Ich geh mit meiner Tochter weiter nach vorne". "Puh... Glück gehabt", dachte ich mir noch, als er sich durch die Menschenmenge vor uns drängte. Doch unmittelbar 2 m vor uns blieb er stehen und versperrte somit die Sicht auf die ganze Bühne. Ich sah ganze 5 Minuten lang eigentlich nur den Arm eines Kameramanns und fühlte mich leicht verarscht. Zu allem Überfluss setzte sich auch noch ein Mann neben ihm seine Tochter auf die Schultern – perfekt! Gott sei Dank dauerte dieses reine Nichts-Sehen nur einige Minuten und wurde durch den einsichtigen Vater, der seine Tochter wieder absetzte, beendet. Endlich wieder freies Blickfeld auf die Bühne...

18.6.07 20:22
 


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